Liebe Eltern!

die momentane Krise fordert von Ihnen allen ein hohes Maß an Ressourcenmobilisierung, um diese außergewöhnliche Situation bestmöglich zu meistern:

Möglicherweise fühlen Sie sich als Eltern ziemlich gefordert, den Balanceakt zwischen der eigenen Arbeit und der lerntechnischen Betreuung Ihrer Kinder bestmöglich hinzubekommen. Neben der angespannten Wirtschaftslage gilt Ihre Sorge vielleicht auch dem Gesundheitszustand Ihrer Eltern und Großeltern. Die Belastung ist bei manchen sehr hoch.

Vielleicht kann ich Ihnen, was die Schule anbelangt, ein bisschen von dem Druck nehmen, der auf Ihnen lasten mag:

Viele LehrerInnen haben festgestellt, dass das digitale Lernen letztlich die Klassensituation widerspiegelt. Manche SchülerInnen tun sich mit den Aufgaben sehr leicht, machen mehr als notwendig, andere wieder müssen oft nachfragen und manche haben, so wie im Unterricht eben auch, wenig Lust mitzuarbeiten.

Im Unterschied zum normalen Schulbetrieb gibt es derzeit aber weder Schularbeiten noch Prüfungen.

Die Kinder haben meist sechs Stunden Unterricht und diese Zeit können sie nun zum Üben nützen. Manche werden rasch mit den Aufgaben fertig sein, andere länger benötigen. Die Benotung steht bei all dem nicht im Vordergrund, es wird lediglich die Mitarbeit gewertet. Die Lehrerinnen und Lehrer haben bis Mitte März bereits einen validen Eindruck von den Leistungen Ihres Kindes und werden diesen Eindruck nach Beendigung der Ausgangsbeschränkungen weiter im direkten Kontakt vertiefen.

Sehen Sie die derzeitigen Gegebenheiten als eine Art Experiment, in dem Sie ihr Kind besser kennenlernen werden. Leistung sollte in diesem gegenseitigen Erforschen nicht an erster Stelle stehen, vor allem, wenn Sie persönlich womöglich zu kämpfen haben. Nehmen Sie sich Qualitätszeit füreinander, machen Sie Dinge, die Sie schon lange gemeinsam zu Hause tun wollten, reden und lachen Sie einfach miteinander.

Ja: Und manchmal geht einfach nichts mehr!! Auch das ist in dieser extremen Situation auf oft engstem Raum nichts Besonderes.

Vielleicht kann ein gutes Gespräch mit einem Außenstehenden dann zur Entlastung beitragen.

In der Folge finden Sie die wichtigsten Telefonnummern für die psychosoziale Soforthilfe, kostenlos, vertraulich, 24 Stunden:

Telefonseelsorge: 142

Rat auf Draht (für Kinder und Jugendliche):  147

Sozialpsychiatrische Soforthilfe:  01 31 330

Frauenhotline:  0800 222 555

Krisenintervention: Mo – Fr, 10 – 17 Uhr: 01 406 95 95

Wenn Sie oder Ihr Kind mit mir persönlich in Kontakt treten wollen, dann schreiben Sie mir bitte Ihr Anliegen kurz an folgende Adresse:

praxis@irene-duerkop.at

Gerne melde ich mich bei Ihnen und vereinbare bei Bedarf einen Termin für ein Telefongespräch.

Auch dieses Angebot ist, wie vieles derzeit, ein Experiment.

Ich hoffe, dass meine zeitlichen Ressourcen als Ein-Frau-Betrieb ausreichen werden, Sie in geeigneter Form zu unterstützen – in jedem Fall natürlich vertraulich und kostenlos als Service unserer Schule!

Mögen Sie und Ihre Kinder mit Zuversicht und Geduld kraftvoll durch

diese herausfordernden Zeiten gehen!

Dies wünscht Ihnen von ganzem Herzen

Ihre

Dr. Irene Dürkop

Psychotherapeutin

Systemische Familientherapie

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