Wir starten in den Expositurklassen mit der Pilotierung der Handybox. Dieser Pilotversuch dauert bis Mai 2025. Anbei alle wichtigen Informationen dazu:
Handygebrauch
Digitale Geräte bestimmen den Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind ein wesentlicher Teil ihres Lebens: Die Hälfte der Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren und 96 % der 12- bis 19-Jährigen besitzen – Studien zeigen das – ein eigenes Handy.
Mögliche Folgen problematischer Nutzung von Handys:
• Verlust der Konzentrationsfähigkeit durch Ablenkung
• fehlgeleitete kindliche Entwicklung, Stress
• Depression durch Cybermobbing, Schulverweigerung
• ungeschützter Zugang zu Gewalt, Pornografie und radikalen Inhalten
• Verbreitung von Fakenews und soziale Vereinsamung durch Social Media
• Schlafstörungen, Augenleiden und fehlende Bewegung durch zu viel Bildschirmzeit
Handy in der Schule
Die Schule holt Schüler:innen in ihrer Lebensrealität ab. Sie zeigt Chancen und sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten durch einen gezielten Einsatz im Unterricht auf. Sie thematisiert Risiken und Gefahren der Handynutzung und bietet Lösungen für einen reflektierten Umgang, speziell auch im Unterrichtsfach „Digitale Grundbildung“, aber auch in klasseninternen Projekten und Workshops (Saferinternet, …).
Die Hausordnung regelt bei uns derzeit ein Handyverbot in der Unterstufe.
Herausforderungen steigen
Trotz des Handybverbotes gibt es leider immer noch viel zu viele Vorfälle, die einen unsachgemäßen, störenden, respektlosen, etc. Umgang mit Handys im Schualltag zeigen.
* Beamer werden im Unterricht durch Bluetooth-Verbindungen von Schüler:innen ein- und ausgeschaltet und so der Unterricht massiv gestört
* Schüler:innen schreiben heimlich am WC Nachrichten über Social Medias an ihre Freund:innen oder verschicken sog. „Snaps“ über den beliebten SnapChatKanal
* Heimliche Aufnahmen (Fotos und Videos) finden zum Teil immer noch statt.
* etc.
Pilotierung: Handybox
Um nicht nur diesem Missbrauch Einhalt zu gebeiten, sondern auch die Kinder vor möglicherweise strafbaren Handlungen zu schützen, werden wir in der Expositur die „Handybox“ pilotieren. Damit ist auch sichergestellt, dass die Kinder eine Pause von der Versuchung bekommen das Handy für oben beschriebene Zwecke zu nutzen und sie sich wieder im Kopf völlig frei auf den Unterricht und das analoge, reale Miteinander-Sein in der Klassengemeinschaft konzentrieren können.
Daher werden die Schüler:innen ab sofort ihr Handy am Beginn des Vormittagsunterrichts abgedreht in eine Box im Lehrer:innentisch abgeben. Die Box wird sicher aufbewahrt, denn die Tischlade ist versperrt.
Am Ende des Vormittagsunterrichts wird den Schüler:innen das Handy wieder ausgehändigt!
Für die digitale Arbeit im Unterricht steht weiterhin der Laptop zur Verfügung!
Evaluierung
Die Pilotierung der „Handybox“ läuft bis Mai 2025. Mitte/Ende März 2025 werden wir eine kleine Evaluierung bei Lehrer:innen und Schüler:innen durchführen und mögliche Schwächen und auch Stärken dieses Vorhabens analysieren. Selbstverstädnlich werden wir Sie auch darüber informieren.
Ich danke dem Expositurleiter FOL Ingmar Horeth und dem Team der Expo-Lehrer:innen für die Durchführung und bin selbst davon überzeugt, dass diese Pilotierung eine große Chance für einen künftigen noch ungestörteren und noch zufriedenstellenderen Schulbesuch für Ihre Kinder darstellt.
Für Rückfragen stehen FOL Horeth und ich selbstverständlich zur Verfügung!
mit freundlichen Grüßen
Mag. Markus Michelitsch
(Direktor GRG 23)





